EMS-Entwicklung

Das Energiemanagementsystem für Ihre Projekte.

Unser Energiemanagementsystem verbindet Erzeuger, Speicher, Wärmeerzeuger, steuerbare Verbraucher und Netzanforderungen in einer übergeordneten Steuerungsplattform.

Zielgruppen

Für wen ist unser Energiemanagementsystem?

Das NEWOLUTION Energiemanagementsystem ist die übergeordnete Koordinationsebene für Projekte, in denen mehrere Assets gemeinsam gesteuert werden müssen.

Speicherhersteller

Sie bauen den Speicher. Wir liefern die übergeordnete Steuerungslogik oberhalb von OEM-BMS und Herstellerschutzlogik – ohne diese zu berühren.

Systemintegratoren

Sie führen Projekte mit heterogenen Komponenten zusammen. Das NEWOLUTION EMS bietet die herstellerübergreifende Koordinationsebene, die Einzelsysteme zu einem steuerbaren Ganzen macht.

Projektentwickler

Sie planen Speicher-, Industrie- oder Ladeinfrastrukturprojekte. Wir bringen die technische Steuerungsebene mit, die aus Einzelkomponenten ein koordiniertes System macht.

Industrie und Gewerbe

Sie betreiben Produktionsanlagen, Wärmeerzeuger oder Ladeinfrastruktur und wollen Lastspitzen aktiv begrenzen sowie Netzanschlüsse effizienter nutzen.

Anlagenbetreiber

Sie verantworten den laufenden Betrieb von Energiesystemen und brauchen Transparenz über Energieflüsse, Zustände und Eingriffsmöglichkeiten in einer Oberfläche.

Rolle im System

Nicht ersetzen.Ergänzen und qualifizieren.

Das NEWOLUTION EMS setzt oberhalb der bestehenden Herstellersysteme an. OEM-BMS, PCS-Schutzlogik und sicherheitskritische Funktionen des Speicherherstellers bleiben unverändert in dessen Verantwortung.

NEWOLUTION liefert die übergeordnete Steuerungslogik, die Anlagenintegration, die Visualisierung und die anwendungsbezogene Optimierung. Wir kaufen und importieren keine Batteriespeicher und bauen keine Anlagen.

Typische Projektgrößen beginnen bei rund 200 kWh Batteriespeicher. Der Schwerpunkt liegt bei etwa 1 MWh und größer, bis hin zu Multi-MW- und Multi-MWh-Projekten.

Vorgehen

Analysieren. Integrieren. Optimieren.

Jedes EMS-Projekt durchläuft drei Phasen – von der Bestandsaufnahme bis zum laufenden, optimierten Betrieb.

Analysieren

Energiedaten, Lastprofile, Schnittstellen und Anforderungen des konkreten Projekts verstehen und dokumentieren.

Integrieren

Erzeuger, Speicher, Verbraucher, Zähler und Netzanschlusspunkt in die übergeordnete Steuerungsplattform einbinden.

Optimieren

Betriebsstrategien aktivieren, Energieflüsse koordinieren und den Anlagenbetrieb kontinuierlich verbessern.

Systemarchitektur

Drei Ebenen. Eine Steuerungslogik.

Heterogene Assets werden angebunden, gemeinsam optimiert und aus einer Oberfläche heraus betrieben.

Ebene 01

Connect

Anbindung der vorhandenen Anlagentechnik über die jeweils verfügbaren Schnittstellen. Umfang und Protokolle werden projektbezogen geprüft und dokumentiert.

  • Batteriespeicher
  • PCS
  • Zähler
  • PV-Wechselrichter
  • Ladeinfrastruktur
  • Wärmepumpen und Wärmeerzeuger
  • sonstige steuerbare Verbraucher
  • Netzanschlusspunkt
  • weitere Assets

Ebene 02

Optimize

Betriebsstrategien, die technische Grenzen zuverlässig einhalten und die vorhandene Leistung dort einsetzen, wo sie gebraucht wird. Der Funktionsumfang wird je Projekt festgelegt.

  • Sicherheits- und Leistungsmanagement
  • Priorisierung kritischer Lasten
  • Peak Shaving
  • Eigenverbrauchsoptimierung
  • Prognosen
  • Betriebsstrategien
  • Multi-Use-Logik
  • Lastmanagement

Ebene 03

Control

Betrieb, Überwachung und Auswertung auf eigener Infrastruktur – mit einer verständlichen Business-Sicht und einer technischen Tiefenanalyse für den Anlagenbetrieb.

  • lokaler Controller
  • Web-GUI
  • Monitoring
  • Alarmierung
  • Datenhaltung
  • App und mobiler Zugriff
  • technische Tiefenanalyse
Konkreter Nutzen

Was das Energiemanagementsystem für Ihr Projekt leistet.

Sechs Bereiche, in denen die übergeordnete Steuerungsplattform wirkt. Die Umsetzung wird je Projekt geprüft und festgelegt.

Energieflüsse sichtbar machen

Eine eigene Web-GUI zeigt Erzeuger, Speicher, Verbraucher und Netzanschlusspunkt in Echtzeit. Betriebszustände, Prioritäten und Lastverläufe werden verständlich dargestellt.

Netzanschluss effizienter nutzen

Das EMS begrenzt die netzseitige Leistung aktiv auf den verfügbaren Anschlusswert. Dadurch können größere Ladeleistungen über einen kleineren Netzanschluss koordiniert werden.

Lastspitzen reduzieren

Die verfügbare Leistung wird priorisiert auf Ladepunkte und steuerbare Verbraucher verteilt. Kritische Lasten bleiben in Betrieb, unkontrollierte Netzüberschreitungen werden vermieden.

Speicher intelligent einbinden

Batteriespeicher werden als aktiver Puffer koordiniert – ohne OEM-BMS oder Herstellerschutzlogik zu berühren. Die Einbindung ist herstellerübergreifend ausgelegt.

Ladeinfrastruktur koordinieren

AC- und DC-Ladepunkte werden in die Gesamtsteuerung eingebunden. Die Ladeleistung wird dynamisch auf Basis von Netzlast, Speicherzustand und Prioritäten verteilt.

Heterogene Assets zusammenführen

PV, Batterie, Wärmepumpe, Ladeinfrastruktur und steuerbare Verbraucher laufen unter einer gemeinsamen Steuerungslogik – herstellerübergreifend und erweiterbar.

Projektabhängig. Welche dieser Bereiche im konkreten Projekt umgesetzt werden, hängt von Anlagenstruktur, Schnittstellen und Anforderungen ab. Der Leistungsumfang wird in jedem Projekt einzeln geprüft und festgelegt.

Im laufenden Betrieb nachgewiesen

Nicht abschalten. Intelligent koordinieren.

Die folgenden Merkmale sind an einem konkreten Referenzstandort praktisch nachgewiesen. Sie werden bewusst getrennt von Funktionen dargestellt, die sich noch in Entwicklung befinden.

01Nachgewiesen

Extreme Überbuchung des Netzanschlusses

Rund 1,7 MW installierte Ladeleistung werden über einen Netzanschluss von nur 100 kW gesteuert. Das Verhältnis 1:17 ist eine standortbezogene Referenzleistung.

02Nachgewiesen

1C-Batteriespeicher als aktiver Puffer

723 kWh Speicherkapazität bei 1C ermöglichen bis zu 723 kW Lade- oder Entladeleistung. Das System kann Laständerungen dadurch in sehr kurzer Zeit ausgleichen.

03Nachgewiesen

Vollintegration heterogener Assets

Photovoltaik, Batterie, AC- und DC-Ladeinfrastruktur, Wärmepumpe und sonstige steuerbare Verbraucher arbeiten unter einer gemeinsamen Steuerungslogik.

04Nachgewiesen

Priorisierung kritischer Lasten

Kritische Lasten wie Produktionsmaschinen, Wärmeerzeuger oder definierte Ladepunkte können priorisiert werden – ohne unkontrollierte Netzüberschreitung. Ziel ist der kontinuierliche Betrieb mit Priorisierung statt der harten Abschaltung.

05Nachgewiesen

Peak Shaving: netzseitige Lastgrenzen aktiv einhalten.

Das NEWOLUTION Herzstück begrenzt die netzseitige Leistung aktiv auf den verfügbaren Anschlusswert und verteilt die verfügbare Leistung priorisiert auf Ladepunkte und weitere steuerbare Verbraucher.

06Nachgewiesen

IT-Sicherheit von Beginn an

Linux-basierte Infrastruktur mit integrierter Firewall und Schutz gegen Angriffe von außen sowie aus dem internen Netzwerk. Sicherheit ist Bestandteil der Architektur, nicht Nachrüstung.

07Nachgewiesen

Eigene Visualisierung statt Fremdsoftware

Eine eigene Web-GUI macht Energieflüsse, Zustände und Prioritäten verständlich. Die technische Tiefenanalyse umfasst Frequenz, Ladezustände, Betriebszustände und nachvollziehbares Logging.

08Nachgewiesen

Unabhängigkeit auf der Steuerungsebene

Betriebsführung und Monitoring laufen auf eigener Infrastruktur. Damit ist die übergeordnete Betriebsführung unabhängig von Fernzugriffen der Hardwarehersteller auf der Steuerungsebene.

09Nachgewiesen

Belastbarer Nachweis statt Behauptung

Reale Betriebsdaten zeigen am Referenzstandort Netzbezug und Rückspeisung zwischen −14 kW und +86 kW bei paralleler Ladung mehrerer DC-Ladepunkte.

10Projektabhängig

Skalierbare Architektur

Die Architektur ist für den aktuellen Standort ausgelegt und konzeptionell auf weitere Standorte sowie größere Systemlandschaften übertragbar. Projektspezifische Prüfung vorausgesetzt.

Standortbezug. Alle genannten Kennzahlen beziehen sich auf einen konkreten Referenzstandort und sind weder eine allgemeine Marktaussage noch eine Zusage für andere Projekte. Der Leistungsumfang wird in jedem Projekt einzeln geprüft und festgelegt.

In Entwicklung

Heute bewiesen. Morgen erweitert.

Die folgenden Funktionen befinden sich in Entwicklung. Sie werden bewusst nicht als aktuell verfügbarer Leistungsumfang dargestellt und sind heute nicht buchbar.

11Roadmap

Dynamische Strompreise

Automatische Reaktion auf Spotmarktpreise und wirtschaftliche Optimierung von Lade- und Entladezeitpunkten.

12Roadmap

Reaktion auf negative Strompreise

Solarstrom soll in Phasen negativer Börsenpreise bevorzugt zwischengespeichert werden, statt ihn lediglich abzuregeln. Die konkrete Umsetzung bleibt projekt- und vermarktungsabhängig.

13Roadmap

Trading- und Strommarktintegration

In Entwicklung: Trading- und Strommarktintegration. Trading ist ausdrücklich kein aktuell verfügbares Produkt und wird nicht als heute lieferbare Funktion angeboten.

Kommunikationsprinzip. Verfügbare Funktionen, projektabhängige Optionen und Roadmap werden in Angeboten und auf dieser Website eindeutig voneinander getrennt.

Einordnung

Häufige Fragen aus Projektgesprächen.

Kurze, belastbare Antworten auf die Punkte, die in technischen Qualifizierungen regelmäßig auftauchen.

Partnerbereich

NEWOLUTION Ready

Technische Qualifizierung für Speicher, PCS, Zähler und weitere Energiekomponenten.

Ziel ist eine belastbare Qualifizierung statt einer unverbindlichen „könnte funktionieren“-Integration. Das Programm befindet sich im Aufbau – aktuell werden keine Hersteller als qualifizierte oder bestätigte Partner ausgewiesen.

Schnittstellenprüfung

Verfügbare Daten, setzbare Sollwerte, dynamische Grenzen und Verhalten bei Kommunikationsausfall.

Testsystem oder Pilotanlage

Sandbox, Testgerät oder reales Pilotprojekt mit klarer Rollenverteilung.

Gemeinsame Inbetriebnahme

Abgestimmte Parametrierung, Funktionstest und dokumentierte Übergabe.

Technische Freigabe

Kompatibilität, Fail-Safe-Verhalten, Fernwartung und Supportwege sauber dokumentiert.

Vertriebsunterlagen

Gemeinsame Darstellung des qualifizierten Zusammenspiels aus Hardware und EMS.

Lifecycle-Management

Umgang mit Firmware-, API- und Protokolländerungen sowie laufende Nachqualifizierung.

Software von NEWOLUTION im Einsatz

Seit 2010 liefern wir Software, die im Alltag läuft.

Diese Unternehmen arbeiten mit unseren Lösungen. Die Logos stammen aus dem Photovoltaik-Softwaregeschäft und sind keine EMS-Referenzen – für das EMS steht der oben beschriebene Referenzstandort im realen Betrieb. Wir zeigen sie hier, weil sie belegen, was hinter der EMS-Entwicklung steht: ein Softwarehaus mit produktiven Kunden, nicht ein Konzept auf dem Papier.

  • Logo von BAUHAUS
  • Logo von Febesol
  • Logo von SüdEnergie
  • Logo von Unterholzner
  • Logo von Raisol
  • Logo von ZEKK
  • Logo von NE Service
  • Logo von LEZ Energie
  • Logo von Energiebündnis
  • Logo von Klimainitiative Heidenheim
  • Logo von Landkreis Heidenheim
  • Logo von Elevion Green
  • Logo von McCormick
  • Logo von Stumbaum
Projekt besprechen

Wir machen Energie sichtbar.

Sagen Sie uns, welche Assets zusammenspielen sollen. Wir prüfen die Schnittstellen und benennen offen, was heute geht und was Roadmap ist.